Manche
Situationen im Leben scheinen sich zu wiederholen. Konflikte entstehen
immer wieder an ähnlichen Stellen, Beziehungen verlaufen nach vertrauten
Mustern oder das Gefühl, festzustecken, bleibt bestehen, obwohl bereits
vieles versucht wurde.
Oft stellt sich dann die Frage, warum bestimmte Themen trotz aller Bemühungen nicht wirklich verschwinden.
Nicht
alles lässt sich allein aus der gegenwärtigen Situation verstehen.
Eigene Erfahrungen, frühere Lebensabschnitte und familiäre Einflüsse
können dabei eine Rolle spielen.
Gemeinsam
schauen wir genauer hin. Was ist geschehen? Wann hat etwas begonnen?
Was fällt auf, wenn wir verschiedene Ereignisse nebeneinander
betrachten? Und gibt es Verbindungen, die bisher vielleicht nicht
gesehen wurden?
Dabei
kann der Blick über die eigene Biografie hinausgehen und auch frühere
Generationen einbeziehen. Manchmal verändert sich das Bild, wenn
Ereignisse, Beziehungen und Lebenswege zusammen betrachtet werden.
Etwas, das für sich allein kaum auffiel, bekommt plötzlich einen anderen
Zusammenhang.
Meine
Arbeit verbindet psychogenealogische und systemische Ansätze mit
Genogramm und Aufstellungsarbeit. So können biografische und familiäre
Zusammenhänge aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und
miteinander in Beziehung gesetzt werden.
Der
Blick richtet sich nicht nur zurück. Entscheidend ist auch, was die
gewonnenen Erkenntnisse für das eigene Leben heute bedeuten und was sich
dadurch verändern kann.
Wenn
etwas verständlicher wird, kann sich auch der Umgang damit verändern.
Es können neue Sichtweisen entstehen, Entscheidungen klarer werden oder
Möglichkeiten sichtbar werden, die vorher nicht im Blick waren.